Foto: Thomas Hillenbrand


Motivation und Inspiration zum Thema  L E B E N...!


Wundervolle Seite von einem wundervollen Kollegen...voller Inspirationen und Bildern...

für alle die mehr als ein Bild sehen wollen! 

Was so zauberhaftes muss man weitergeben! Es gibt wenige Menschen die so fühlen und Gefühle einfangen wie wir das tun...und das muss man zeigen, um Andere zu inspirieren!

 

(Karin Heidmeier - Fotografin, Coach und Powerfrau) 


Das Leben...!

 

Leben heißt lernen, dass wir uns Zeit nehmen müssen,

wenn wir welche haben wollen, dass wir verantwortlich sind

für Gedachtes und Nichtgedachtes, Gesagtes und Nichtgesagtes,

Getanes und Nichtgetanes, dass der Sinn des Lebens darin liegt, 

immer die Liebe und das Leben im Sinn zu haben.

Leben heißt lernen, dass es nicht darauf ankommt, ob wir uns etwas schenken, sondern darauf, ob wir imstande sind, uns gegenseitig etwas zu geben, dass das Wesen des Lebens die Veränderung ist, dass wir Liebe säen müssen, wenn wir Liebe ernten wollen.

Leben heißt lernen, die Kunst der Gelassenheit auszuüben:

das Weglassen, das Zulassen, das Loslassen, dass die schwierigste Aufgabe unseres Lebens darin besteht, nie aufzugeben,

dass unser Mensch-Sein untrennbar mit dem Mensch-Werden verbunden ist.

 

copyright by: Ernst Ferstl


Was machen glückliche Menschen anders...?!

 

 

Jeder von uns möchte glücklich sein. Ich meine richtig glücklich und nicht etwas aufgesetztes, was nach außen hin nur so wirkt. Doch wie wird man es? Was machen glückliche Menschen anders?

Sie haben einen besseren Mindstyle. Sie denken anders! Leichter irgendwie. Nichts wird zerdacht oder übertrieben hinterfragt. Akzeptanz und Vertrauen spielen eine große Rolle in ihrem Leben – wenn nicht sogar die größte.

 

SELBSTLIEBE

 

Das hört sich vielleicht erst mal ziemlich egoistisch an, bedeutet aber nichts anderes, als sich in der eigenen Haut wohl zu fühlen. Und mal ganz im ernst - die unangenehmsten Leute, sind doch diejenigen, die mit sich selbst unzufrieden sind.

 

INNEN NACH GLÜCK SUCHEN

 

Beziehungen und Freundschaften sollten als etwas zusätzliches gesehen werden, und nicht als Basis für das Glück. Erst wenn du mit dir selbst glücklich bist, kannst du die besten Beziehungen führen – weil du sie nicht brauchst, sondern willst und bewusst wählst.

 

FLEXIBILITÄT

 

Nichts bleibt so wie es ist. Flexibilität ist eine der wichtigsten Eigenschaften, die ein Mensch haben sollte.

 

MOTIVATION STATT NEID

 

Vergleiche dich nicht mit anderen. Wie Gary Allan schon so schön sagte: “You can be the moon and still be jealous of the stars.”Jeder ist einmalig und hat seine Stärken und Schwächen. Neid ist ein Killer! Auf Menschen neidisch zu sein, die es “geschafft” haben ist der falsche Weg. Sie für die eigene Motivation zu nutzen ist besser!

 

WACHSTUM ANSTATT ZU JAMMERN

 

Jeder von uns war schon mal in schwierigen Situationen. Dabei gibt es dann die Menschen, die gerne die Opferrolle übernehmen und versuchen Sympathien und Aufmerksamkeit dadurch zu bekommen, und diejenigen, die diese Zeit nutzen um zu wachsen und gestärkt aus dieser Erfahrung zu gehen.

 

HIER UND JETZT

 

Lebe in der Gegenwart. Natürlich sind wir alle gedanklich mal in der Vergangenheit oder Zukunft. Dennoch sollten wir versuchen den jetzigen Moment mit allen Sinnen wahrzunehmen. Denn da sind wir gerade und nicht irgendwo anders.

 

VERTRAUEN

 

Vertraue in dich und das Leben. Nichts passiert ohne Grund! Mit dieser Einstellung kannst du selbst die schmerzhaftesten Erfahrungen und Erlebnisse überwinden.

 

IT´S NOT ALL ABOUT THE MONEY

 

Lass nicht Geld über dein Leben regieren! Natürlich brauchen wir alle Geld um zu leben (außer vielleicht ein paar extreme Menschen, vor denen ich den Hut ziehe). Es gibt diejenigen, die ihren Job hassen und einfach nur arbeiten gehen des Geldes wegen und dann diejenigen, die sich nicht vom Geld diktieren lassen und Risiken eingehen um einer Leidenschaft nachzugehen.

 

DER SINN DES LEBENS

Das Leben ist ein Rätsel. Verschwende keine Zeit damit es zu ergründen, sondern genieße die Augenblicke, die dir geschenkt werden.

 

HUMOR

 

Besonders über sich selbst lachen zu können ist eine unermessliche Stärke. Lache viel und umgebe dich von humorvollen Menschen. Denn jeder Tag, an dem du nicht gelacht hast ist irgendwie verschwendet.

 

DER WEG IST DAS ZIEL

 

Der Weg ist es, der uns glücklich macht und nicht das Ziel!

 

DANKBARKEIT

 

Wenn ich mal einen schlechten Tag habe, mache ich mir Gedanken wofür ich dankbar sein kann in meinem Leben. Desto dankbarer du für die Dinge bist, die du schon hast, desto mehr ziehst du davon in dein Leben! Jammern tut übrigens genau das Gegenteil.

 

copyright by: Evelin Chudak


20 Anzeichen, dass Dein Leben ein voller Erfolg ist...!

 

 

Du lässt zu. Du weinst, wenn Dir nach Weinen ist.

 

Du lässt los, was Dich runterzieht (und gibst Dir die Zeit, die es manchmal einfach braucht).

 

Du hast Deinen Eltern verziehen. Du nimmst sie, wie sie sind.

 

Deine Beziehungen sind nicht mehr so dramatisch! wie früher. Weniger Schreie, weniger Blut, vielleicht eher leiser, eher gut.

 

Du sagst und hörst regelmäßig „Ich liebe Dich“ und „Ich hab Dich lieb“.

 

Dein Heim ist Heimat.

 

Dein Konto mag leer sein, doch Dein Herz ist voll.

 

Du kannst Deinem Spiegelbild tief in die Augen schauen – und magst es.

 

Du nimmst Dir Zeit für das, was DIR gut tut – was auch immer es ist.

 

Du weißt, dass Enttäuschungen und Niederlagen zum Leben gehören. 

Du lässt Dich aber nicht von ihnen abhalten. Du fragst nicht: „Warum ich?“, sondern „Was kann ich tun?“.

 

Du schämst Dich nicht, nach Hilfe zu fragen und sie anzunehmen.

 

Du erwartest viel von Dir, aber nicht: die Erwartungen der anderen zu erfüllen.

 

Du lernst, wann genug ist.

 

Du kannst Dich für andere Menschen freuen.

 

Du hast Dinge hinter Dir, über die Du froh bist. Und Dinge vor Dir, auf die Du Dich freust.

 

Du kannst Komplimente annehmen, ohne sie oder Dich oder den Überbringer abzuwerten.

 

Du kannst berechtigte Kritik annehmen, ohne sie oder Dich oder den Überbringer abzuwerten.

 

Du beurteilst Menschen nicht nach ihrem Einkommen und Status.

 

Du hast eine Aufgabe gefunden, die Dich erfüllt.

 

Du bleibst offen für Neues.

 

copyright by: myMONK.de


6 Sätze, die wichtiger sind als "Ich liebe dich"...!

 

"Ich liebe dich" ist ein wunderbares Liebesgeständnis. 

Aber es gibt Sätze, die für die Beziehung noch wichtiger sind...!

 

 

DU BIST MEINE NUMMER EINS

 

Job, Mutter, Vater, Schwester, Freunde, Yoga, Fußball... Jeder Mensch braucht mehr als nur die Beziehung. Allerdings sollte es nicht darauf hinauslaufen, dass der Partner unter "ferner liefen" nebenher läuft. "Du bist das Wichtigste!" ist daher ein elementarer Satz für die Liebe.

 

ICH WILL DICH SO WIE DU BIST

 

Den anderen kann man sich nur in der ersten Verliebtheit perfekt reden. Danach zeigt sich, dass er manchmal auch verletzlich, peinlich oder anders ist, als man gern möchte. Wer dann sagen kann "Ich will dich, so wie du bist", beweist, dass es ihm um den Partner geht und nicht nur um die eigene Wunscherfüllung.

 

ICH VERTRAUE DIR

 

Erst, wenn wir dem anderen vertrauen, können wir uns öffnen. Der Satz "Ich vertraue dir" zeigt, dass wir bereit sind, das nukleare Sicherheitssystem um unser Herz zu verschrotten. Das erfordert mehr Mut als ein "Ich liebe dich".

 

ICH VERZEIHE DIR

 

In der Liebe werden wir uns immer wieder verletzen, schreibt Paartherapeut Oskar Holzberg in seinen Kolumnen. Wer verzeihen kann, gibt sich und dem anderen neue Chancen. Ein echter Liebesbeweis.

 

ICH RESPEKTIERE DICH

 

Merkwürdigerweise respektieren viele Menschen alles und jeden um sich herum, aber bei ihrem Partner verhalten sie sich abwertend. Warum nur? Wer "Ich respektiere dich" sagen kann und das auch lebt, macht es besser als viele andere.

 

ICH BESCHÜTZE DICH

 

Auch, wenn wir uns eigentlich ganz gut selbst beschützen können - dieser Satz löst Geborgenheit aus. Das kann ein schöneres Gefühl sein, als ein pauschales "Ich liebe dich".

 

copyright by: Bianka Echtermeyer


5 Dinge, die Dein Leben einfacher machen...!

 

 Wer hat sie nicht, die Momente in denen man sich wünscht, dass alles reibungslos und viel einfacher läuft?

Nur sind wir diejenigen, die aus Gegebenheiten das kreieren, was es letztlich für uns ist!

Es könnte oftmals so viel einfacher sein, wenn wir nur wüssten wie.

 

 

MACH NICHT ALLES KOMPLIZIERTER, ALS ES IN WIRKLICHKEIT IST

 

Wir suchen gerne nach komplizierten Lösungen für einfache Probleme, da wir das Problem als kompliziert darstellen und glauben, dass es dafür auch keine einfache Lösung geben kann.

Dazu hinterfragen wir dann auch noch alles. Selbst das Leben. Und wie kann etwas so großes, wie das Leben auch einfach sein? Natürlich ist es extrem schwierig und kompliziert. Einfache Lösungen wollen die meisten dann noch nicht einmal hören. Nur machen wir alles viel komplexer, als es ist und sein sollte.

Macht es nicht mehr Sinn, seine Zeit für schönere Dinge zu nutzen?

 

ERWARTE NICHT VON MENSCHEN, DASS SIE SO SIND, WIE DU SIE GERNE HÄTTEST

 

Manchmal bin ich von Menschen enttäuscht. Uns allen geht es manchmal so. Nur entsteht Enttäuschung aus unserer Erwartungshaltung anderen gegenüber. Wir erwarten, dass sich Person XY so verhält, wie wir es wollen und wenn sie es nicht tut, dann sind wir sauer.

Leider können nicht alle Menschen so sein, wie wir sie gerne hätten.

Sei also nicht enttäuscht, wenn sich jemand nicht so verhält, wie du es gerne hättest.

Wenn dich etwas stört, solltest du bei dir selbst genauer hinschauen!

 

HÖR AUF DAS OPFER ZU SPIELEN UND ÜBERNEHME ENDLICH VERANTWORTUNG

 

Alle glücklichen und erfolgreichen Menschen, die ich kenne wissen, dass ihr Leben nicht von anderen abhängig ist.

Wenn du dein Leben nicht selbst in die Hand nimmst, wird es keiner tun.

Selbst wenn du mal ordentlich hinfallen solltest und es schmerzt, musst du wieder aufstehen. Oder willst du nur jammern und dich selbst bemitleiden und nach und nach sehen, dass sich viele von dir distanzieren, weil sie es nicht mehr hören können?

Es gibt Menschen, die schon alles verloren haben, schwer krank waren und kurzzeitig am Boden zerstört waren. Aber viele von ihnen sind wieder aufgestanden und fühlen sich stärker denn je.

 

HÖRE AUF DEINEN KÖRPER

 

Ich ernähre mich manchmal ungesund und trinke auch mal über den Durst. Wenn ich das tue, dann mit Genuss! Wenn mein Körper mir aber sagt, dass es reicht dann höre ich auch auf die Signale.

Genau das selbe gilt für Stress. Manchmal glauben wir, dass wir unzerstörbar seien und arbeiten wie irre und gönnen uns keine Pause. Wir wollen immer mehr und alles muss schnell gehen. Doch manchmal werden wir dann krank und können nicht mehr. Es ist wichtig auf die Signale des Körpers zu hören. Denn wir haben nur diesen einen Körper, für den wir dankbar sein sollten.

 

SEI ECHT

 

Wir neigen dazu es allen recht zu machen. Nur wer bleibt letzten Endes auf der Strecke? Du.

Ich neige selbst noch ab und zu dazu, verabschiede mich aber nach und nach mehr davon.

Nicht umsonst sagt man, dass everybody’s Darling auch everybody’s Depp ist.

Umso weniger es mich interessiert, was andere von mir halten, desto zufriedener bin ich.

 

copyright by: Evelin Chudak

 


Warum oftmals der beste Plan ist, keinen Plan zu haben...!

 

 

Wenn wir immer an unseren Plänen festhalten, nehmen wir leider viele Chancen nicht wahr und verpassen viel.

Es ist befreiend keinen Lebensplan zu haben und flexibel auf die Dinge reagieren zu können.

 

 

Es ist okay nicht zu wissen, was du tun wirst oder wohin es dich als nächstes verschlagen wird. Besser sich das einzugestehen, als alles durchzuplanen und genaue Zeitangaben für alles zu haben. Daraus können ja nur eine Enttäuschungen und neue Pläne folgen.

 

Ich hab keine Ahnung, wo ich in einem Jahr sein werde und das ist vollkommen in Ordnung. Nein, eigentlich finde ich es toll und aufregend.

 

Ich habe gelernt Ungewissheiten zu schätzen. Ich genieße das Leben im Jetzt anstatt nach Deadlines zu leben. Dadurch lerne ich immer mehr über mich, das Leben und was ich wirklich will.

Im Leben geht es sicherlich nicht um Sicherheiten. Es geht um Veränderung, das anzunehmen, was du gerade hast und wo du bist und daraus das Beste zu machen.

 

Es fühlt sich so befreiend an, nicht einem Plan folgen zu müssen und die zeitlichen Deadlines des Lebens und die Angst gesellschaftlich nicht der Norm zu entsprechen hinter sich zu lassen. Das Hauptziel liegt darin glücklich zu sein. Und das lässt sich auf allen möglichen und sich immer wieder ändernden Wegen “erreichen”.

 

Es gibt keinen Fahrplan dahin; wir alle gehen andere Wege, unsere eigenen Wege.
Wir alle kommen zu unterschiedlichen Zeiten und aus verschiedenen Beweggründen an.

Vielleicht hast du versagt, als du versucht hast deinen Plan umzusetzen. Vielleicht bist du gerade nicht da, wo du dachtest, dass du heute wärst.

 

Vielleicht bist du auch nicht mehr die Person, die du einst warst.

Aber all diese Erfahrungen – die guten, sowie die schlechten – haben dich zu der Person gemacht, die du heute bist. Nimm diese Erfahrungen an, lerne aus ihnen und geh weiter.
Nimm dir die Zeit, herauszufinden wer du wirklich bist und welcher dein nächster Schritt sein soll.

Wir verändern uns konstant. Nach einem Plan zu leben, scheint also nicht wirklich passend für uns zu sein.

 

Ohne Plan bin ich glücklich, manchmal bin ich auch nervös und habe etwas Angst. Ich weiß nicht, was als nächstes passiert. Es ist aufregend, fühlt sich manchmal an wie in einem Film und dem schleichenden Gefühl, dass immer gerade der beste Part passiert.

 

Vergiss niemals, dass es okay ist sich einzugestehen, dass du nicht weißt wohin dich dein Leben führt. Denn gerade das öffnet dir Türen für Abenteuer, lässt dich nach den wichtigen Dingen suchen und führt dich letztlich dort hin, wo du sein sollst.

 

Nimm Chancen wahr; sage ja zu Dingen, die dir Angst machen und wachse daran. Du bist nicht mehr die selbe Person, die du damals warst, als du dachtest du müsstest nach den Regeln spielen.

 

 

copyright by: Evelin Chudak


5 Zweifel, die dich davon abhalten deine Träume zu verwirklichen...!

 

 

Es ist Fakt, dass wir eine Nation sind, die gerne alles verdenkt.

Wir nutzen unsere Zeit und Energie, um jede einzelne Kleinigkeit, die wir vorhaben genau zu überdenken, anstatt auf unser Herz und Bauchgefühl zu hören und einfach unsere Träume zu verwirklichen.

Wir hören lieber auf die vernünftige und oftmals auch bescheidene Stimme in unserem Kopf, anstatt an uns zu glauben und einfach das zu tun, was wir uns insgeheim wünschen.

Doch während wir von unseren Ängsten ausgebremst werden, ist zu der selben Zeit jemand da draußen, der mutig genug ist das zu tun, was wir verzweifelt versuchen zu vermeiden.

Wenn wir nur etwas mehr Vertrauen hätten, dass sich die Dinge für uns gut entwickeln und wir dazu auch mehr Vertrauen in uns selbst hätten, dann wären viele Dinge möglich, von denen wir glauben, dass sie unmöglich sind.

Wir sollten einfach Risiken und Ungewissheiten annehmen und sie als Motivation nutzen, um uns dahin zu bringen, wo wir hinwollen, anstatt davor Angst zu haben. Wie es doch so schön heißt:

 

“Everything you want is on the other side of fear”

 

Wir müssen von der ungesunden Angewohnheit loslassen, uns immer irgendwelche Gründe auszudenken, warum etwas nicht funktionieren könnte, nur weil wir Angst vor dem Resultat haben.

Mal zu versagen kann sehr gesund sein, auch wenn sich das jetzt unlogisch anhört. Viele sind schon gescheitert und haben aus ihren Fehlern gelernt und es dann besser gemacht.

Etwas von Beginn an nicht perfekt zu beherrschen, sollte nicht direkt eine negative Einstellung herbeiführen. Man kann die Angst auch als Bestärkung für sein Vorhaben nutzen.

Und am wichtigsten: Wir sollten uns von der Zeitspanne, wo wir gerade sind, bis hin zu unserem nächsten Ziel inspirieren lassen. Es gibt nämlich auf diesem Weg viel zu lernen. Und was wäre das Ziel schon wert, wenn wir den Weg dahin überspringen könnten?

Dies ist mein Versuch, euch dazu zu motivieren, euch nicht von eurem überaktiven Verstand Träume versauen zu lassen.

Dazu gibts jetzt fünf Gründe, warum Zweifel mehr Träume killt, als es Versagen jemals könnte:

 

1. DIR EINREDEN, DASS DU NICHT GUT GENUG BIST

 

Es ist so viel einfacher uns über unsere Schwächen im Klaren zu sein, als über unsere Stärken.

Wir analysieren und prüfen uns konstant weil es das ist, was wir am besten können.

Unser Potenzial anzuzweifeln erlaubt es unserem Abwehrmechanismus einzuschreiten, was folglich dazu führt, dass wir es erst gar nicht versuchen. Warum? Na wenn wir es nicht versuchen, können wir auch nicht scheitern. Was sich nach Logik anhört, ist einfach nur eine dumme und bequeme Entschuldigung.

 

2. DIR DARÜBER SORGEN MACHEN, DASS LEUTE DEIN SELBSTBEWUSSTSEIN ALS ARROGANZ INTERPRETIEREN KÖNNEN

 

In unserem Zeitalter ist alles schneller und auf Wettbewerb ausgelegt. Egal ob Lifestyle, Noten oder die Karriere.

Viele von uns haben Träume und tun auch viel dafür, um sie zu erreichen. Oft wird aber Ehrgeiz als Arroganz abgestempelt. Wir werden für fast alles verurteilt, was wir tun.

Es ist absolut nichts falsch daran, zu wissen worin man gut ist. Mach dir also nichts aus Leuten, die zu viel Zeit haben und über dich reden und dich verurteilen. Sie machen das nicht nur mit dir.

 

3. DICH MIT WENIGER ZUFRIEDEN GEBEN, ALS DU EIGENTLICH WILLST

 

Ich bin ja schon ein Fan von “go with the flow”. Es ist ein schönes Gefühl wenn alles ganz einfach funktioniert. Es gibt aber auch noch einen ganz anderen Flow, den wenn du dabei bist deine Träume zu verwirklichen. Dahinter steckt erst einmal viel Arbeit. In manchen Momenten läuft dann aber alles ganz fließend und automatisch ab – so, als ob du genau das schon immer hättest machen sollen.

Es ist einschüchternd etwas ganz neues zu machen und die Angst im Nacken zu haben, dabei zu versagen. Aber worin liegt der Sinn, sich mit weniger zufrieden zu geben, als wir eigentlich können und wollen?

Wenn wir nicht unsere Grenzen überschreiten und unsere Komfortzone verlassen, erklären wir uns damit einverstanden, ein nicht erfüllendes Leben zu führen, was wir früher oder später eh bereuen werden.

Anstatt uns für den angeblich sicheren Plan zu entscheiden, sollten wir gerade unsere Angst als treibende Kraft nutzen.

Es ist ein unglaublich tolles Gefühl, etwas gemacht zu haben, wovor wir vorher tierisch Angst hatten. Und diesen Schritt zu wagen und diese Angst hinter sich zu lassen, wird immer belohnt.

 

4. ANDERE NICHT ENTTÄUSCHEN WOLLEN

 

Die Karten offen auf den Tisch zu legen und Leuten von unseren Plänen zu erzählen, hat auch einen bitteren Nachgeschmack, wenn der Plan dann doch nicht so aufgeht, wie wir es uns vorgestellt hatten.

Aber den wirklich wichtigen Menschen in deinem Leben, macht das nichts aus. Und denen es etwas ausmacht, sind vielleicht doch nicht so wichtig. Echte Freunde unterstützen dich, egal ob du fliegst oder fällst.

Es ist auch ermutigend Freunde um dich herum zu haben, denen du von deinen Ideen erzählen kannst, die dich dann dabei noch pushen, herausfordern und dazu inspirieren weiter zu wachsen und zu einer besseren Version deiner selbst zu werden.

 

5. ANGST DAVOR ZU VERSAGEN

 

Angst zu haben ist bloß eine Emotion – ein momentaner Gemütszustand. Wir sind dazu in der Lage unsere Gedanken zu kontrollieren. Auch wenn es nicht immer einfach ist. Wir haben also nur Angst vorm Versagen, wenn wir uns das auch einreden.

Nicht alles läuft nach Plan. Vieles sogar nicht. Aber das ist auch gut so und macht das Leben interessant. Trotzdem sollten wir der Angst nicht die Macht geben, über unser Leben zu bestimmen und Entscheidungen treffen, die sich bequemer und sicherer anfühlen.

Zu bereuen, etwas nicht gemacht zu haben ist eines der übelsten Gefühle, die es gibt. Wenn wir aber an uns glauben und unser Herz und viel Arbeit in etwas stecken, dann gibt es keinen realen Grund für Zweifel.

 

copyright by: Evelin Chudak


 

Warum es Sinn macht dem Leben zu vertrauen...!

 

 

Glücklich zu sein, ist es der Zustand, den alle gerne “erreichen“ würden. Ich glaub wenn man zu 100% da ist, muss man auch nach nichts mehr streben. Man ruht in sich, vertraut dem Leben und weiß, dass man seine Mitte gefunden hat.

In so einem Zustand, kann man auch einfach jeden Tag 10 Stunden auf einer Parkbank verbringen und die Enten auf dem See beobachten und vor Glück und Zufriedenheit fast explodieren.

Ich würde aber behaupten, dass die meisten von uns nicht diesen Zustand erreicht haben und es auch gar nicht wollen. Auch wenn es das höchste ist, was uns widerfahren kann, Frieden und Ruhe in uns zu finden. Dennoch finde ich, dass die Leidenschaft und das Brennen für ein Ziel oder eine Vision etwas großartiges sind!

Oft geben wir uns mit viel weniger zufrieden, als das Leben für uns zu bieten hat. Wir denken dann oft, dass dies oder jenes besser sein könnte, nur wird es das sicherlich nicht mehr, da wir ja schon so lange darauf warten und bisher nichts daraus wurde.

Also erwarten wir weniger und geben uns einfach damit zufrieden. Aber im tiefsten Inneren sieht es ganz anders aus. Dort existierst der Wunsch nämlich immer noch, nur versuchen wir ihn durch unseren Kontrollzwang und unsere Realität unbewusst zu vernichten.

Wir geben uns dann also einfach damit zufrieden, obwohl wir ganz früher hofften, dass unser Leben mit mehr Leidenschaft und Freude verläuft. Das tut es aber nicht, weil es das nicht kann. Wir geben dem Leben gar nicht die Möglichkeit dazu.

Geben wir diese Kontrolle einfach mal ab und lassen los, geschehen Dinge, die wir niemals für möglich gehalten haben.

Sei vorsichtig dabei, wie du die Welt und dein Leben siehst. Denn genau das bekommst du auch serviert! Wenn du wenig willst und dir immer Sorgen machst, kriegst du auch wenig schönes und viele Sorgen. Wenn du aber weißt, dass dein Leben fantastisch verlaufen wird, fängst du an zu vertrauen und wirst dafür auch belohnt.

Das Leben ist voller Magie! Du darfst nur nicht aufhören daran zu glauben und darauf zu vertrauen. Manchmal dauert es halt etwas länger, als man es gerne hätte. Aber genau in dem Moment, in dem du einfach nur weißt, dass alles so verläuft, wie es soll und du es akzeptierst, verändert sich schon eine ganze Menge. Oder sogar alles.

Lass los und schau, was das Leben für dich zu bieten hat.

Versuche immer auf dein Gefühl zu hören und Zeichen wahrzunehmen. Das erste Gefühl stimmt eigentlich immer, solange du nicht anfängst es mit deiner Angst zu verwechseln.

Vertraue auf dich und das Leben und du wirst belohnt. Es ist egal, ob es dabei um dich und deine Fähigkeiten geht, die große Liebe oder die Richtung, in die du gehen solltest.

Ich glaube felsenfest daran, dass wenn wir bereit sind etwas zu warten und dabei dem Leben einfach vertrauen, die großartigsten Dinge passieren können.

Wenn du alles kontrollierst, ist es nicht möglich. Du gibst dich dadurch letztendlich auch mit weniger zufrieden, als du haben könntest.

Glaube daran. Vertraue. Hör auf dein Gefühl. Beweg dich in die Richtung, die sich gut anfühlt. Und du kriegst, was du schon immer wolltest!

Strebe nach mehr. Vertraue aber dabei, dass alles so läuft, wie es laufen soll.

 

Warum es Sinn macht dem Leben zu vertrauen:

 

Durch Vertrauen kannst du deine Komfortzone verlassen

 

Wenn du vertraust, ist es viel einfacher die Komfortzone zu verlassen. Komfortzonen lassen dich im Leben nicht wachsen, sondern sorgen dafür, dass du steckenbleibst. Komfortzonen für sehr lange Zeiträume, führen zu Stagnation. Wenn du das bequeme Leben verlässt, erwartet dich ein aufregendes, abenteuerliches und inspirierendes Leben.

 

Durch Vertrauen kannst du wachsen

 

Dem Leben und dir zu vertrauen, macht es dir einfacher notwenige Risiken einzugehen, die nötig sind um zu wachsen und ein erfüllendes Leben zu führen.

Mit dem Vertrauen auf deiner Seite, hast du den Mut, Dinge zu tun vor denen du normalerweise Angst hättest.

In diesen Momenten wirst du Angst in dir spüren. Angst ist aber normal während du die nötigen Schritte gehst für persönliches Wachstum.

Durch das Vertrauen, wirst du aber die Courage besitzen diese Risiken einzugehen, die dich zu dem Leben führen, das du haben willst.

Vertrauen zu kultivieren ist der magische Schlüssel für Wachstum und die Umsetzung von Träumen.

 

Vertrauen gibt dir deine Lebenskraft zurück

 

Wenn du in Vertrauen lebst, verschwendest du keine Energie für unnötige Sorgen und Probleme, die eventuell auftauchen könnten.

Du weißt, dass egal was passiert, es am Ende wieder gut wird und es nötig für deine Entwicklung ist.

Im Einklang mit deiner Lebenskraft zu leben, gibt dir die Möglichkeit das Geheimnis und die Magie des Lebens zu leben, sodass du wahre Freude und das pure Leben spüren kannst.

 

Vertrauen lässt dich transformieren und heilen

 

Sobald du vertraust, gibt es plötzlich keine Steine mehr im Weg und Möglichkeiten ohne Ende.

Unerwartete Freundschaften, Gleichgesinnte und Verbindungen tauchen ganz plötzlich auf.

Ab dem Punkt willst du nicht mehr die Rolle des Opfers oder des Schuldigen spielen.

Du triffst Entscheidungen, die richtig für dich, dein Herz und deine Träume sind.

Diese Transformation erlaubt dir im Moment zu bleiben. Es ist ein erstaunlicher Fakt, dass viele von uns so viel Angst vor dem Tod haben, dass sie erst gar nicht anfangen zu leben.

Wenn du dir vor Augen hältst, dass du mit deinen Gedanken deine eigene Welt kreierst, weiß du, was für eine Macht du über dein Leben besitzt.

 

Vertrauen bringt Gesundheit und Glück

 

Sobald du das Vertrauen ins Leben in dir entdeckst, fängst du an dich selbst zu heilen und alte Muster abzulegen.

Während du das tust, fängst du an dich wichtiger, selbstbewusster und selbstsicherer zu fühlen, was automatisch dazu führt, dass du dich besser in deinem Körper fühlst und mehr Energie hast.

Mit einem größerem Selbstbewusstsein kommen Möglichkeiten angeflogen, die immer schon da waren, du sie aber nie wahrnehmen konntest.

 

copyright by: Evelin Chudak


 

Vom Zauber der Liebe...!

 

 

Verliebtsein ist ein wunderschönes Gefühl. Zu spüren, wie sich das Herz öffnet, wenn wir einen Menschen kennenlernen und die Welt auf einmal in einem anderen Licht erstrahlt. Wir den Partner nach vielen Jahren wieder mit neuen Augen sehen und erkennen, wie einzigartig und besonders der Mensch an meiner Seite ist.

 

Wäre es nicht schön, diese kostbaren Momente festzuhalten? So soll es am besten immer sein und ich möchte für dieses Glücksgefühl am liebsten die Zeit anhalten. Doch Stillstand beinhaltet kein Leben. Gerade der verzweifelte Versuch die Liebe zu konservieren, lässt sie entschwinden. Liebe braucht Freiheit. Sie ist in Bewegung wie ein Schmetterling.

 

Brauche ich Deine Liebe, um mich liebenswert zu finden?

 

Verliebtsein fühlt sich manchmal wie ein Rausch an. Nach diesen Momenten der Leichtigkeit kann man süchtig werden. Ein anderer Mensch mag mich. Vielleicht mehr als ich mich bislang selbst annehmen kann. Das tut gut. Gerade wenn es um das eigene Selbstwertgefühl nicht zum Besten steht. Vermittelt es mir doch das Gefühl: Ich bin liebenswert.

 

Das eigene Herz zu öffnen, beinhaltet eben auch, sich selbst wertzuschätzen, anzunehmen und zu lieben. Ich bin ein besonderer Mensch. Nicht besser als andere und doch einzigartig. Ein scheinbarer Widerspruch, den es aufzulösen gilt. Und je mehr ich mich selber annehme, desto weniger brauche ich die Liebe und Anerkennung von anderen Menschen. Sie ist nach wie vor wunderschön. Mit dem Unterschied, dass ich sie freudig als Geschenk empfange und nicht als armer Bittsteller.

 

Weil ich mich mag, kann ich mich auf den anderen konzentrieren und habe nicht ständig Angst, zu kurz zu kommen. Ich kann meine Liebe verschenken, weil ich genug davon habe. Ich schaue nicht ängstlich, ob ich auch genauso viel bekomme, wie ich gebe.

 

Die Last der Ideale

 

Welchen Namen geben wir unserer Liebe? Diese Frage stellt sich wohl den meisten, wenn sie spüren, dass die gegenseitige Anziehung dauerhaft ist. Sind wir ein Paar? Welche Zukunft können wir uns vorstellen? Wie wäre es mit einer gemeinsamen Wohnung? Möchten wir uns gar ewige

Treue schwören?

 

"Es gibt keine festen, es gibt nur fließende Beziehungen. Der Wunsch nach einer festen Beziehung ist ein Widerspruch in sich".

(Bernd Nitzschke)

 

Gerade die Ideale früherer Generationen, die perfekten Illusionen der Werbewelt setzen uns unter Druck. Die perfekte Beziehung, das immer währende Glück, das Bündnis für die Ewigkeit. Können wir überhaupt jetzt guten Gewissens sagen: Ich liebe Dich für immer. Natürlich ist ein Commitment für den Partner wichtig. Es geht nicht um Beliebigkeit. Doch was in den nächsten Monaten, Jahren passiert, können wir doch heute gar nicht abschätzen.

Wir wünschen uns Verlässlichkeit und vor allem Sicherheit. Doch kann es die geben? Und was ist der Preis dafür? Du bist mir wichtig. Ich liebe Dich. Lass uns zusammen einen Weg finden. Ist es nicht viel schöner, sich jeden Tag aufs Neue füreinander zu entscheiden? Irgendwann zu spüren, viel gemeinsam bewegt und erlebt zu haben, anstatt auf ein einmal gegebenes Versprechen zu pochen?

 

Eine Partnerschaft besteht aus zwei Individuen. Selbstbestimmten Menschen die alleine, miteinander und aneinander wachsen. Aus der persönlichen Freiheit erwächst die Liebe. In gegenseitiger Abhängigkeit, sei es emotional, finanziell oder was auch immer, kann sich dieses Gefühl schwer entfalten.

 

Meine Liebe tut mir gut

 

Solange ich die Beziehung zu einem Menschen als befriedigend erlebe, kann ich mich entspannen, wachsen und lieben. Leidet jedoch einer an dem Zusammensein, hindert es die Entwicklung, wird es eng. Dann steht irgendwann eine Veränderung an. Dabei geht es vor allem um eine gesunde Balance zwischen Nähe und Distanz. Für mich herauszufinden, inwieweit ich bereit bin, mich zu öffnen und einen lieb gewordenen Menschen an mich heran zu lassen. Und damit ist natürlich nicht nur die körperliche Ebene gemeint. Es geht darum, Vertrauen zu fassen, Konflikte auszuhalten, gemeinsame Träume zu haben, zu reden, zu schweigen.

 

"Lasset Raum zwischem eurem Beisammensein. Und lasset Wind und Himmel tanzen zwischen euch. Liebet einander, doch macht die Liebe nicht zur Fessel. Singet und tanzet zusammen und seid fröhlich, doch lasset jeden von euch auch alleine sein". 

(Khalil Gibran)

 

Liebe bedeutet nicht dauerhafte Verschmelzung. So schön die Nähe auch ist, sie darf nicht dazu führen, dass ich mich als Individuum aufgebe. Das wäre der Anfang vom Ende. Ich bin ja liebenswert, wie ich bin. Unsere Liebe gelingt vor allem, wenn jeder bei sich bleibt.

 

Was ich tun kann

 

 

Hindern mich vielleicht meine überzogenen Erwartungen, den Augenblick wahrzunehmen, zu genießen? Ist mein inneres Konzept von Liebe und Glück vielleicht wichtiger als das, was gerade passiert? Möchte ich meine innere Wirklichkeit dem Geschehen überstülpen?

Entscheidend sind nicht die Theorien, Ideale und guten Vorsätze. Was zählt, ist meine innere Haltung, mein Handeln, das es jeden Tag, jeden Moment neu zu erwecken gilt. Meine bewusste Entscheidung, mich jeden Tag aufs Neue einzulassen und mich diesem wunderbaren Gefühl zu öffnen. Immer wieder zu schauen, welche neuen Seiten ich an meinem Gegenüber entdecken kann.

 

Es gibt keine Sicherheit. Liebe ist nicht etwas, was ich planen kann. Sie ist nicht käuflich und schon gar nicht jederzeit auf Abruf verfügbar. Ich kann dafür bereit sein. Es gibt Vertrauen, gegenseitige Wertschätzung und liebevolle Taten. Ich kann mich einbringen. Alles andere ist ein Geschenk.

Es liegt an uns, es immer wieder versuchen. Uns zu öffnen, zu lieben, zu genießen. Etwas Besseres können wir nicht tun.

 

copyright by: Joachim Hilbert


Wir ernten was wir säen...!

 

 

Alles was du tust, jede Entscheidung die du triffst, löst einen umgehenden Effekt auf dich und die Menschen um dich herum aus.

Das wichtige und interessante daran ist, dass es unmittelbares Karma gibt.

Dein Karma ist dein Bett, in dem du jeden Abend liegen wirst.

Sieh also zu, dass es sauber und bequem ist!

Deine Handlungen bestimmen, ob dein Leben glücklich oder unglücklich ist, sanft oder holprig und raff, so als ob alle Räder abgefallen wären.

Wenn du egoistisch und manipulativ bist, prallt das selbe auf dich zurück.

Wenn du aber viel Gutes gibst, liebenswert und rücksichtsvoll bist, kriegst du sehr viel dafür zurück – und nicht im Himmel oder im nächsten Leben (oder woran auch immer du glaubst) – sondern hier und jetzt, in diesem Leben.

 

Wie ein Boomerang kommt alles, was du in die Welt hinausschickst zu dir zurück.

 

Es hört sich fast nach einer Drohung oder purer Naivität an, ist es aber meiner Meinung nach nicht.

Es ist einfach eine Beobachtung, die die Menschheit in den verschiedensten Kulturen seit zig Jahren macht.

Diejenigen, die Gutes tun, bekommen Gutes.

Diejenigen, die Schlechtes tun, bekommen auch Schlechtes.

Ich weiß, dass jeder von uns auch Menschen kennt, die es in unseren Augen geschafft haben, ein anscheinend gutes Leben zu führen und trotzdem widerwärtig sind.

Diese Menschen können Nachts aber nicht schlafen und haben kaum Menschen, die sie lieben. Im Inneren sind die traurig und allein.

Diejenigen von uns, die freundlich und voller Liebe der Welt entgegentreten und diese Gefühle mit anderen teilen, werden genau damit im Gegenzug überhäuft.

Es ist ein wenig so, wie bei der Floskel “Du bist, was du isst“.

Hierbei ist’s:

 

Du bist, was du tust.

 

Schau dir die Gesichter von denjenigen an, die Freude verbreiten und du siehst Lachfalten, strahlende Augen und Freude in deren Gesichtern.

Und dann schau dir die Gesichter von denen an, die gerne andere tyrannisieren, arrogant oder auch boshaft sind und du nimmst in deren Gesichtern die Finsternis, Angst und Schwere wahr.

Sie sind, was sie tun und du kannst es in ihren Augen sehen.

Jeder von uns reagiert und zieht letztlich nur die dazu passende Reaktion an.

Wenn du immer negatives austeilst, kannst du auch nichts positives im Gegenzug erwarten.

Es funktioniert wie eine Geben-Nehmen-Rechnung.

 

Alles was wir tun hat Konsequenzen.

 

 

Manchmal lache ich Menschen an, die ihre schlechte Laune und Misere regelrecht zur Schau tragen. Und so gut wie nie kommt ein Lachen zurück.

Ich kann mir nur sehr schwer vorstellen, dass solche Menschen viel Gutes von ihren Mitmenschen erhalten, da sie das Gegenteil davon ausstrahlen.

Nur sehr wenige Menschen mit einer gesunden Lebenseinstellung möchten Zeit mit solchen Menschen verbringen.

Behandle andere Menschen mit Respekt und so, wie du auch behandelt werden möchtest!

 

-What goes around comes around-

 

copyright by: Evelin Chudak

 


Denke oft an Deine Seele...

 

 

denn sie sieht Probleme anders.

Was deiner Persönlichkeit wichtig erscheint, ist vollkommen unwichtig für deine Seele.

Um als deine Seele leben zu können, brauchst du dir nur vorzustellen,

dass du deine Seele bist.

Du strebst nach oben, deine Seele nach unten zu dir.

Empfange die Liebe deiner Seele.

Dadurch lernst du die Geschenke des Universums und deines Lebens dankbar anzunehmen.

Deine Seele liebt deine Göttlichkeit und sie liebt deine Menschlichkeit.

Sie stellt keine Bedingungen.

Sie kann dich nie verurteilen oder enttäuscht über dich sein.

Deine Seele liebt und akzeptiert dich uneingeschränkt.

Wenn du mit deiner Seele verbunden bist, dann bist du Liebe.

Dann steht dein Herz offen und ist bereit, anderen Menschen zu begegnen.

Du musst nichts im Besonderen tun, allein durch dein “SoSein” bist du schon Hilfe für andere.

Die Menschen werden die Liebe deiner Seele spüren, und sie werden mit dieser Liebe in Resonanz gehen.

Jeder Mensch sehnt sich nach Liebe, das Defizit an Liebe ist unendlich groß.

Schicke die Liebe deiner Seele hinaus zu den Menschen.

Einem Menschen als Seele zu begegnen, bedeutet, ihn zu akzeptieren und anzunehmen wie er ist.

Es gibt kein Infragestellen, kein Werten, keinen Ehrgeiz besser zu sein als der andere…

denn jede Seele ist perfekt, wundervoll, göttlich, ist absolute Liebe.

Auf der Seelenebene gibt es nur tiefste Verbundenheit.

Wenn du einem Menschen auf der Seelenebene begegnest, hilfst du ihm seiner Seele besser gewahr zu werden.

Jeder wird diese Veränderung spüren, wird im tiefsten Wesenskern berührt sein.

Die Liebe verändert alles!

Die Sanftheit besiegt letztendlich jede Stärke.

Stark müssen wir nur sein, wenn wir in Wirklichkeit schwach sind.

Die Sanftheit und Liebe, die du als Seelenwesen ausstrahlen wirst, ist in Wahrheit deine Stärke.

Je mehr Liebe du gibst, umso mehr bekommst du zurück und

deine wahre Stärke wird zunehmen.

 

LIEBE IST.

Die Essenz des Universums.

Dein Wahres Sein.

 

copyright by: Konstantinos Doukas

 


Die Lebensregeln des Dalai Lama...!

 

 

Bedenke, dass große Liebe und große Errungenschaften auch

ein großes Riskio beinhalten.

 

Wenn du verlierst, verliere nicht die Lektion aus den Augen.

 

Denke an das Folgende :

 

- Respekt für dich selbst

 

- Respekt für andere

 

- Verantwortung für deine Taten

 

Denke daran, dass es manchmal ein großes Glück sein kann,

nicht das zu bekommen, was du möchtest.

 

Kenne die Regeln, so dass du weißt, wie man sie bricht.

 

Lass kleine Streitereien keine große Freundschaft zerstören.

 

Wenn du einen Fehler gemacht hast, versuche sofort, ihn zu

beheben.

 

Verbringe jeden Tag ein wenig Zeit allein.

 

 

Öffne deine Arme für Veränderungen, aber behalte deine Werte.

 

Denk daran, dass Schweigen manchmal die beste Antwort ist.

 

 Lebe ein gutes, ehrbares Leben. Wenn du älter wirst und darauf

zurückblickst, wirst du es ein zweites Mal genießen können.

 

Eine liebevolle Atmosphäre in deinem Zuhause ist die Basis für

das Leben.

 

Wenn du Meinungsverschiedenheiten mit deinen Lieben hast,

befasse dich mit der aktuellen Situation. Erwähne nicht die

Vergangenheit.

 

Teile dein Wissen. Es ist ein Weg zur Unsterblichkeit.

 

Gehe behutsam mit der Erde um.

 

Gehe einmal im Jahr irgendwohin wo du noch nie zuvor warst.

 

Vergiss nicht, dass die beste Beziehung diejenige ist, in der die

Liebe zueinander, die Notwendigkeit füreinander übertrifft.

 

Beurteile deinen Erfolg danach, was du aufgeben musstest um

ihn zu erreichen.


Wer bist Du...?!

 

 

 

Wenn du im Leben weiterkommen möchtest und alte Wunden heilen willst, kommst du nicht drum herum ehrlich zu dir zu sein.

Komischerweise fällt es uns allen am schwersten ehrlich zu uns selbst zu sein, da es sehr schmerzhaft sein kann, die Dinge so zu sehen und zu akzeptieren, wie sie in Wirklichkeit sind.

Konfrontier dich mit der Wahrheit und tausch die unscharfe Sicht gegen eine klare Sicht.

Es gibt so viele Dinge, mit denen wir uns identifizieren. So viele Dinge, die uns die Entscheidung abnehmen, wer wir sind und was wir tun sollen. Meistens ist es einfach nur die Meinung anderer oder die Manipulation durch die Medien.

Wir distanzieren uns dadurch immer weiter von unserem wahren Ich, sodass wir auf fast jeden Einfluss von Außen anspringen und es auch noch für richtig halten.

Letztendlich enden wir dabei, das Leben anderer Menschen zu leben.

Erst wenn du weißt, wer du in Wirklichkeit bist, weißt du welcher Beruf der Richtige für dich ist, welche Freunde echt und richtig für dich sind, was du generell vom Leben willst und welcher Partner für dich richtig ist und dich bedingungslos liebt.

Wie soll dich auch jemand für das lieben, was du bist, wenn du noch nicht einmal weißt wer du bist?

Es ist einfach unmöglich, die richtigen Menschen in dein Leben zu ziehen, wenn dein Spiegelbild nebelig und unklar ist.

Du weißt nicht welchen Zielen du folgst, welche Bedürfnisse wirklich deine sind und welche einfach nur von Außen auf dich einfließen. Du findest dich dann in dem “ich müsste“ und “ich sollte“ wieder, von der Person, die du vorgibst zu sein.

Dinge fließen zusammen und ergeben Sinn, wenn du anfängst du selbst zu sein.

Dich selbst zu kennen, nimmt dir sehr viel Angst! Negative Meinungen von anderen beeinflussen dich und dein denken nicht mehr. Du weißt, wer du bist und was du willst. Wenn das jemandem nicht passen sollte, dann ist es nicht dein Problem.

Aus Angst resultiert Selbstschutz und aus Selbstschutz letztlich eine Lüge.

Es ist egal, wer du bist, was du heimlich tust, ohne es anderen zu erzählen, welche Wünsche du versuchst zu verstecken oder was dich vor dem Einschlafen beschäftigt – sei ehrlich zu dir selbst! Sonst wirst du niemals deinen eigenen Weg gehen können.

Viele belügen sich selbst, was ihre Bedürfnisse betrifft. Der Schmerz wäre auch zu groß, nicht das zu bekommen, was man sich vom ganzen Herzen wünscht.

Wie oft ich mich schon selbst belogen habe, was meine Bedürfnisse betraf. Ich habe mich früher immer an anderen orientiert. Wie leben die meisten, was halten die meisten für gut, normal oder wichtig.

Mich hat diese Art zu denken aber nie weitergebracht, sondern mich immer weiter von mir distanziert. Bis ich dann soweit war, dass ich nicht mehr wusste wer ich bin und was ich will.

Erst als ich mich dazu entschied, mich so zu akzeptieren wie ich bin, fügten sich die Dinge für mich zusammen.

Hab keine Angst davor du selbst zu sein. Wenn du das nicht tust, wird dich immer etwas stoppen. Es wird sich nie zu 100 Prozent richtig anfühlen.

Du wirst einfach nur die schlechtere Version deines wahren Ichs sein, dabei sogar mehr Energie aufwenden müssen und dich nicht so fühlen, wie du es eigentlich solltest.

 

Was willst du?

 

Wer bist du?

 

Was zaubert dir ein Lächeln in dein Gesicht?

 

Wer tut dir wirklich gut?

 

Wer oder was hinterlässt ein ungutes Gefühl und raubt dir deine Energie?

Wenn du niemals die Initiative ergreifst und ehrlich zu dir bist, wirst du auch niemals wissen, was du willst. Du wirst nie in etwas herausstechen. Auch wirst du nie die Leidenschaft finden und das ausleben, was du eigentlich ausleben solltest.

Leidenschaft benötigt die Wahrheit. Und die Wahrheit benötigt Mut.

Nur die Wahrheit kann einen Schalter in deinem Kopf umlegen und die gewünschte Veränderung und Freiheit in dir hervorbringen.

Sei ehrlich zu dir. Überlege dir, was du schon immer wolltest, es aber noch nicht einmal nahestehenden Freunden erzählt hast.

Ehrlich zu sein ist nicht immer ein gradliniger Prozess. Manchmal ist es ein Zurückfinden, welches sich immer wieder wiederholt. Ich glaub aber, dass man so immer näher zu sich findet. Jedes Mal ein Stückchen näher.

Sobald du den Geschmack der Freiheit gekostet hast, ist es sehr unwahrscheinlich, dass du nicht noch mehr davon willst...!

 

copyright by: Evelin Chudak


 Seelenpartner kann man nicht suchen.

Seelen finden sich...!

 

Versuch nicht einmal das zu verstehen, Seelenliebe entzieht sich dem Verstand. Lebe.

Oft begegnet man seinem Seelenpartner auf eine ungewöhnliche Art und Weise. Obwohl einem diese Person fremd sein müsste, kann man diesem Menschen absolutes Vertrauen entgegenbringen. Es besteht eine tiefe Anziehungskraft und das Erstaunen über die erlebte Intensität ist überwältigend. Es ist ein Zustand absoluter Wahrheit.

Der Verstand kann dadurch auf eine ziemlich harte Probe gestellt werden.

Was geschieht hier? Wieso fühle ich mich urplötzlich zuhause mit und in dir? Wieso kenne ich dich, obwohl ich dich nicht kenne? Wie kann ich nicht in dich verliebt und dennoch zutiefst verbunden sein? Eigentlich „passt“ du gar nicht zu mir und dennoch…? Wieso spüre ich mich selbst, wenn ich dich berühre? Weshalb finde ich keine Worte, um dies zu beschreiben? Warum verlieren Raum und Zeit alle Bedeutung?

Der Verstand KANN all das nicht verstehen. Das Herz aber ist voller innerem Wissen und tiefer Liebe.

Der Körper zeigt oft heftige Reaktionen. Kälte, Hitze, Glühen, Elektrizität, Atemreflexe, Krämpfe, Schmerzen, Appetitlosigkeit, Herzschmerz…..

Die Seelenliebe ist bedingungslos. Sie ist inniger und tiefer als die von Mutter und Kind. Sie lebt von dem Wunsch, die verwandte Seele in Glück und Zufriedenheit zu wissen. Niemand würde in so einer Verbindung Besitz ergreifen, es gibt keine Machtspiele, keine Erwartungen, nur tiefe Dankbarkeit.

Vielleicht gibt es eine unglaublich intensive sexuelle Anziehung zwischen euch, das muss aber nicht sein. Eure Verbundenheit geht weit über erotische Anziehung und Verliebtheit hinaus und das vom ersten Augenblick an.

Es kann sein, dass ihr euch nur ein intensives Gespräch lang „erkennt“ und begegnet. Vielleicht verbringt ihr aber auch Tage und Wochen gemeinsam. Vielleicht ist es länger. Sehr wenige Menschen haben das unbeschreibliche Glück, mit ihrem Seelenpartner eine Lebenspartnerschaft zu teilen. Das ist ein Gottesgeschenk.

Allerdings: Die Zeiten ändern sich, Grenzen lösen sich auf, Konventionen fallen, Entfernungen werden unwichtiger. Ist die Suche nach einem Seelenpartner sogar unzeitgemäß?

Es scheint so zu sein, dass sich immer mehr Seelenpartner (wieder) finden und gemeinsame Erfahrungen machen dürfen. Nicht zuletzt das Internet macht das möglich. Denn oftmals sind es zuerst geschriebene Worte, Codeworte, die in Resonanz gehen und die Seelenliebe freisetzen.

Dem Seelenpartner zu begegnen muss nicht heißen, dass alles Harmonie und Sonnenschein ist. Seelenpartner können sich ihre tiefsten Blockaden spiegeln, wodurch aber auch wahres persönliches Wachstum möglich ist. Für dieses Wachstum ist dein Seelenpartner da.

Trennungen und tiefster Liebeskummer sind oft Teil der Seelenpartnerschaft. Monate, Jahre oder Leben können zwischen den Begegnungen liegen. Haben die Seelen einen gewissen Stand erreicht, trifft man sich wieder. In der Zwischenzeit lebt jeder sein Leben weiter. Neue Partnerschaften entstehen und neuartige Begegnungen mit Menschen, die das eigene Wachstum nähren. Nach und sogar auch IN den Phasen des Getrenntseins profitieren beide von den Erfahrungen des anderen. Erst wenn man wirklich frei geworden ist und eine wichtige Erfahrung innerlich und äußerlich abgeschlossen hat, kann man sich (wieder) begegnen.

Manchmal scheint das Leben wenig lebenswert, nach so einer Trennung, denn man will niemals mehr weniger erleben und begeht vielleicht den Fehler, andere Beziehungen und Begegnungen an der Intensität in der Seelenliebe zu messen. Denn es ist schlicht so, dass nun nicht mehr so ist, wie es vorher einmal war.

Viele Menschen unterschätzen die Bedeutung der Sexualität in der Seelenpartnerschaft. 

Durch seinen Seelenpartner kann man lernen, den Weg zu sich selbst zu finden und man kann Erfahrungen machen, die wohl in den Händen der Schöpfung liegen. Seelenpartner lehren die Liebe.

Je mehr du mit deiner inneren Kraft verbunden bist und wenn vergangene Beziehungen geheilt sind, kannst du deinen Seelenpartner erkennen und eine Seelenliebe darf leben. Menschen, die ihren Seelenpartner gefunden haben, können viel bewegen und bewirken, sie besitzen enorme emotionale und geistige Kräfte.

Es gibt auch andere Worte für diese Seelenbegegnungen, die Seelenliebe, und viele Versuche von vielen Menschen, das Unbeschreibbare zu benennen: Seelenpartner, Dualseele, Zwillingsseele. Für mich sind die Bezeichnungen nicht wichtig, denn es sind nur „unseelige“ Worte für etwas, was sich in Worten ohnehin nur sehr reduziert beschreiben lässt. Wer es kennt, weiß, was ich meine. Wer es ersehnt, auch. Es interessiert mich nicht zu wissen, welcher Seelenart ich gerade gegenüber stehe. Ich bin.

 

Woran du erkennen kannst, dass du vielleicht deinen Seelenpartner gefunden hast:

 

Das erste Treffen verwirrt dich zutiefst, wirft dich aus den gewohnten Bahnen

 

Deine Gefühle sind so intensiv wie noch nie zuvor

 

Du fühlst dich verletzbar wie noch nie zuvor

 

Du empfindest die Begegnung schicksalshaft, als Ende einer langen Suche

 

Du hinterfragst die Umstände deines Lebens, stellst alles bisher Gewusste in Frage

 

Du scheinst ihn schon lange zu kennen, vom ersten Augenblick an

 

Du fühlst dich zuhause, angekommen

 

Es ist ein Licht in dir entflammt, hell, strahlend, innenwarm

 

Es gibt ein magnetisches Gefühl zwischen euch, für das Worte fehlen

 

Du fühlst dich, als hättest du vorher noch gar nicht richtig gelebt

 

Du empfindest eine tiefe Verbundenheit mit diesem Menschen

 

Du fühlst  Gefühle, von denen du niemals gedacht hättest, dass sie möglich wären

 

Du fühlst dich untrennbar mit deinem Seelenpartner verbunden

 

Mit deinem Seelenpartner verlieren Raum und Zeit jede Bedeutung

 

Es fühlt sich an, als gäbe es keine Grenzen und Barrieren zwischen euch beiden

 

Eure Gespräche, verbal und nonverbal, scheinen endlos zu sein

 

Du fühlst eine bedingungslose Liebe, ganz ohne Erwartung

 

Selbst wenn dein Seelenpartner Schwierigkeiten mit der Intensität hat, du bist da

 

Du weißt intuitiv wie es deinem Seelenpartner gerade geht

 

Wenn dein Seelenpartner einen Schmerz in sich trägt, fühlst du diesen Schmerz

 

Du hast das Gefühl vollständig zu werden, heil, ganz…

 

Du hast ähnliche Vorlieben und auch Schwächen (in jedem Bereich). Ihr lernt mit einander.

 

Du erlebst eine ungeahnte tiefe Intimität und innige Freundschaft

 

Bei einer Trennung fühlst du einen nie geahnten, fast unerträglichen Schmerz

 

Oft haben eure Leben wundersame Parallelen

 

Du weißt, dass sich dein Leben verändert durch diesen Wachstumsprozeß

 

Einen Seelenpartner (es kann ja mehrere geben) gefunden zu haben ist wunderschön, aber auch oft nicht leicht, ich weiß es wirklich. Es ist unendlich beglückend und wahrhaft lebensverändernd.

 

copyright by: Anne Heintze 


Eine Art zu lieben...!

 

 

Wünschen Sie sich Nähe und Geborgenheit in einer Beziehung? “Ja, natürlich!” antworten die meisten sehnsüchtig. Begleitet von einem tiefen Seufzer. Vielleicht hat es jeder von uns schon erfahren, dass es nicht unüblich ist, sich einsam zu fühlen, obwohl man das Bett mit einem lieb gewordenen Menschen teilt. Und das fühlt sich gar nicht gut an.

In unseren Beziehungen wünschen wir uns Begegnung, Austausch, Zärtlichkeit. Der Partner möge uns bitte verstehen. So wie wir sind. Möge sie uns nur genug lieben, soll er doch erst einmal alles für mich tun. Dann entwickele ich auch ein wenig Vertrauen und fange an, mich zu öffnen.

Und was heißt es überhaupt, einem Menschen nahe zu kommen? Körperliche Nähe spielt eine Rolle. Einander mitteilen und zuhören auch. Doch das alleine ist es nicht. Gerade in längeren Beziehungen spüren wir das.

 

Öffnen Sie die Augen

 

Was sind wir bereit beim Partner zu sehen? Das was sich langsam zeigt und oftmals unter Unsicherheit verborgen ist? Oder das, was wir sehen wollen? Hoffentlich ist er mein Traumprinz, von dem ich immer geträumt habe! Ich wünsche mir so sehr die Traumfrau, mit der ich glücklich durch das Leben gehen kann!

Verschließen wir nicht gerne die Augen, um nicht alles zu sehen? Oh, unser Partner ist ja gar nicht so, wie wir ihn gerne hätten. Mein Traum geht ja gar nicht in Erfüllung. Vielleicht schaue ich doch nicht so genau hin und träume lieber weiter.

 

Liebe ist Hingabe an das Leben und vollkommenes Vertrauen.

Den meisten Menschen fehlt hierfür schlichtweg der Mut. (Nitya)

 

Was sind wir bereit bei uns zu sehen? Oftmals haben wir Angst, was da zum Vorschein kommt. Angst nicht gemocht zu werden, nicht richtig zu sein, die Erwartungen nicht zu erfüllen. Und wenn wir uns selber schon nicht richtig mögen, können wir uns kaum vorstellen, dass es andere gibt, denen das gelingt.

 

Öffnen Sie Ihr Herz

 

Begegnung kann nur stattfinden, wenn jeder bereit ist, sich zu öffnen, sich zu zeigen. Schutzschilder, Vorstellungen und Coolsein abzulegen und auch mal das Gefühlschaos auszuhalten. Entspannen Sie sich. Schauen Sie hin, was passiert. Indem wir weicher werden, zulassen können, öffnen wir uns dem Strom des Lebens. Der Freude, der Traurigkeit, der Angst, der Unbeschwertheit. Empfangen Sie das Leben. Öffnen Sie Ihren Schutzpanzer. Lassen Sie das Licht hinein und sich berühren.

Ja, das ist ungewohnt, denn wir möchten die Dinge im Griff haben. Wir wollen die Macher, die coolen Typen sein. Beeindrucken, imponieren und das Leben nach unseren Vorstellungen “designen”. Empfindsam sein, passt da nicht so ins Konzept. Aber ist die Vorstellung nicht amüsant: Wir möchten am liebsten alle kleine Götter sein und dem Leben unseren Willen aufzwingen.

Und indem wir dem Leben zuhören, innerlich weicher werden, lernen wir uns kennen. Und das ist meines Erachtens die Grundvoraussetzung um lieben zu können. Um sich zu verstehen, um sich zu öffnen, um meinen Partner zu beschenken und um einfach da zu sein.

 

Angst ist kein guter Ratgeber

 

Angst gehört zum Leben. Das ist völlig in Ordnung. Ja, es kann gefährlich da draußen sein. Es macht schon Sinn, nicht naiv und mit rosaroter Brille durch den Alltag zu schlendern. Doch umgekehrt ist es auch keine gute Idee, hinter jeder Ecke eine Verschwörung zu wittern.

Dazu gehört Vertrauen. Vertrauen, dass die Ängste in Ordnung sind, dass nicht alles perfekt sein muss, dass ich mich auch mal alleine fühle und vor allem, dass mein Partner nicht für mein Glück verantwortlich ist. Jeder von uns ist alleine auf dieser Welt. Und dieses Alleinsein dürfen wir auch aushalten. Manche Partnerschaften “funktionieren” eher aus Angst vor der Einsamkeit als aus Liebe.

Sind wir überhaupt bereit für Intimität? Sind wir bereit, uns zu zeigen, Schicht für Schicht? Sind wir bereit, uns zu öffnen? In unserer Verletzlichkeit, mit unseren Zweifeln und Ängsten. Das ist kein leichter Weg. Denn sich zu öffnen, bedeutet auch, verletzlich zu sein.

 

Eine Art zu lieben

 

Findet Begegnung nicht jeden Moment neu statt? Natürlich kommt mir Dein Aussehen bekannt vor. Manchmal weiß ich sogar, was Du denkst. Doch was hat das mit Begegnung zu tun? Reicht es aus, den anderen ein wenig kennenzulernen, um dann immer wieder darauf zurück zu greifen?

Öffnen Sie die Augen, schalten Sie Ihre Sinne auf Empfang. Sie kennen Ihre Partnerin vielleicht. Die Frage ist nur wie gut. Sie ahnen vielleicht, was Ihr Partner sagen wird. Doch wissen Sie auch, was er damit ausdrücken möchte?

Wir möchten gesehen, beachtet und respektiert werden. Und zwar jeden Moment aufs Neue und nicht nur einmal zu Beginn der Partnerschaft, als wir über beide Ohren verliebt waren. Irgendwann meinen wir unser Gegenüber zu kennen. Oder trauen wir uns nicht, genauer zu schauen, zu spüren?

 

Liebe ist nicht das was man erwartet zu bekommen, sondern das was man bereit ist zu geben. (Katharine Hepburn)

 

Geht es nicht viel mehr um die Bereitschaft, das Interesse, meinen geliebten Partner immer wieder zu begegnen, zu berühren? Der Lohn ist Vertrauen. Tiefes Vertrauen, dass es uns ermöglicht, weiter zu gehen, als wir es bisher für möglich gehalten haben.

 

Liebe ist mein Geschenk an das Leben

 

Liebe ist eine innere Haltung. Mir gegenüber und meiner wundervollen Partnerin, meinem wundervollen Partner. Es ist das Gefühl, die Erkenntnis, dass es so in Ordnung ist, wie der Moment sich zeigt. Kein Wenn und Aber. Und lieben bedeutet, meine Gefühle, meine Achtung zu zeigen. Mit Worten, Gesten und Taten.

Fassen wir unseren Partner an oder berühren wir ihn in seinem Innersten? Lieben wir nur mit unserem Körper? Oder geht es vielleicht sogar noch um mehr? Hören wir nur Worte oder nehmen wir uns auch die Zeit zu spüren, was sich dahinter verbirgt? Haben wir aufrichtiges Interesse, wie es meinem Gegenüber geht? Können wir Nähe genießen und haben auch Freude am Alleinsein? Können wir den anderen umarmen, als stände die Zeit still? Haben wir eigene Ziele und können die Welt auf verschiedenen Wegen erkunden?

 

Liebe ist immer da und es liegt an uns, sich diesem wunderbaren Gefühl zu öffnen.

 

copyright by: Joachim Hilbert

 


Das Klavier Deiner Emotionen

 

 

Menschen, die dir nah kommen,

besitzen die Macht, mit kleinsten Gesten

auf dem Klavier deiner Emotionen zu spielen.

 

Wenn du so etwas das erste Mal erfährst,

kann dies Angst machen.

Du wirst vielleicht versucht sein,

diesem Menschen die Schuld zu geben.

Doch diese Gefühle waren immer in dir da.

Jetzt werden sie endlich befreit.

 

Menschen, die dir wirklich wichtig sind,

werden dich tiefer berühren.

Sie werden die Amplitude deiner Gefühle

in beide Richtungen mehr zum Schwingen bringen.

Wenn du Freude empfindest, fliegst du höher.

Wenn es weh tut, blutet dein Herz.

 

Also nur allzu verständlich,

dass manche von uns beschließen:

„Das tue ich mir nicht mehr an.

Ich verzichte auf Ekstase.

Dafür tut es auch nicht mehr so weh.“

 

Schade eigentlich, denn es gibt noch eine Möglichkeit:

Weite deinen Emotionalkörper sanft,

so dass das Leben mehr Töne darauf spielen kann.

 

Heiße die Klavierspieler willkommen.

Sie sind die Befreier deines Lebens.

 

copyright by: Veit Lindau

 


 

Du bist dran -

 übernehme die Verantwortung für dein Leben...!

 

 Solange wir die Verantwortung

 für unser eigenes Glück, an Andere abgeben -

 brauchen wir auch immer das Andere,

 um die Verantwortung für unser Unglück

 nicht selbst übernehmen zu müssen.

 

 Somit wird sich jedoch nichts ändern

 und du bleibst lediglich passiver Zuschauer.

 Damit gibst du dein Leben in fremde Hände.

 Frust und Ohnmacht bestimmen dein Leben.

 

 Sei dir jedoch bewusst,

 dass niemand dir irgendetwas schuldet.

Du selbst bist für dein Leben zuständig -

sonst niemand.

 

Erkenne das!

Werde aktiv.

Erwache aus der Illusion.

Nimm deinen Platz wieder ein.

Hol dir dein Leben zurück.

Hol dir deine Kraft zurück.

 

Heile die Wunden deiner Seele.

Heile dein inneres Kind.

Werde erwachsen.

ERWACHE.

 

Du bekommst im Leben

immer nur das, was du bereits hast.

 

Willst du glücklich und zufrieden sein?

Sei es!

 

Willst du Liebe?

Fang bei dir an.

Erkenne, dass du Liebe bist!

Erkenne deine wahren Werte.

Achte und respektiere dich selbst.

Verströme deine Liebe in alle Richtungen.

Mach deine Liebe von niemand anderem abhängig.

 

Werde selbst zum Magneten.

Spüre die Fülle in dir.

 

LIEBE - LACHE - LEBE DEIN LEBEN

 

und lass dich vom Leben reich beschenken.

 

copyright by: Güler Temiz

 


Vom Suchen und Finden...!

 

 

 

Wir passen nicht mehr in alte Muster. Die Welt wird uns zu klein.

Wir sind verliebt in das Leben und in das, was vor uns liegt.

Wir wählen unseren Weg neu.

Es ist oftmals die Suche nach mehr.

Die Suche nach einem Sinn, den uns die gesellschaftliche Norm nicht geben kann.

Immer höher, schneller und weiter schreit nach Sackgasse und Verderben.

Wir kommen nicht an, weil irgendwas hier fehlt.

Auf der Suche nach der Freiheit, Liebe und der Wahrheit.

Manche von uns lernen sich besser kennen – verlieren sich aber zuvor komplett.

Andere fangen plötzlich an, an Gott zu glauben und werden zu besseren Menschen.

Wir lernen festzuhalten und loszulassen, Fehler zu machen und daraus zu lernen.

Und immer ein kleines Stückchen näher an unserer Wahrheit.

Wir besaufen uns am Leben, mit all seinen guten und schlechten Seiten.

Fast am Leben ertrinken, wenn die Wellen mal zu hoch waren und der Sturm zu stark.

Auch wenn das Leben manchmal wehtut, tun wir es uns liebend gerne an.

Mit allen Höhen und Tiefen, die es besonders machen und uns zu spüren geben, dass wir lebendig sind.

Wir wissen, dass Materielles kaum zählt.

Wir wissen, dass ein Dach überm Kopf, Essen und zwischenmenschliche Beziehungen die wahren Schätze in unserem Leben sind.

Viele Grenzen nehmen ab und die Toleranz nimmt zu.

Wir werden gelassener und sehen viele Dinge eher als Herausforderung, anstatt als Problem.

Manche entdecken ein ganz neues Lebenskonzept für sich, da sie in das alte eh nicht mehr passten.

Wieder andere wissen, dass es für sie darum geht einen Baum zu pflanzen, die große Liebe zu finden und eine Familie zu gründen.

Nach der Reise glauben wir, wir seinen weiser. Manchmal kommt danach aber viel Regen und ein Crash.

Doch wir alle wissen, dass Mut die Angst besiegen muss.

Denn nur so können wir unser Leben bewegen.

Und jeder einzelne Schritt führt uns ein kleines Stückchen zu uns zurück.

…und dennoch weiß ich, dass ich eigentlich nichts weiß.

 

copyright by: Evelin Chudak


Beziehungen - der Schleichweg zum Ich...!

 

 

Die erlösende Erkenntnis, dass jede Beziehung in Wahrheit eine Begegnung mit sich selbst bedeutet, bewirkt eine regelrechte Revolution im (Beziehungs-) Leben.

Diese Erkenntnis ist einerseits sehr unbequem, weil man die Verantwortung für seine Probleme nicht mehr auf andere oder irgendwelche Umstände abschieben kann. Andererseits bedeutet es das Ende der Ohnmacht: Man fühlt sich nicht länger anderen ausgeliefert und hat mehr Macht über das eigene Leben. 

Partner und Partnerin sind nicht mehr für unser Glück verantwortlich, somit fällt der ganze Erwartungsdruck weg und man begegnet einander unbelasteter, mit offenem Herzen. In Wahrheit geht es nicht darum, eine tolle Beziehung oder die wahre Liebe zu finden, es geht darum, sich selbst zu finden!

Die wahre Lösung unserer Beziehungsprobleme liegt darin, dem Unsichtbaren und Unbewussten von uns selbst auf den Grund zu gehen. Dazu brauchen wir einerseits die Reaktionen von anderen auf unsere unbewussten Verhaltensweisen. Außerdem ist ein Gegenüber nötig, damit Gefühle fließen können, weil wir sie nur wahrnehmen, wenn sie sich bewegen. Je näher uns nun jemand kommt, umso tiefere emotionale Schichten berührt er.

Dadurch, dass wir uns mit anderen teilen, werden wir selbst „ganzer" im Sinne von bewusster. Nein, nicht, weil der andere unsere Mängel ausgleicht, sondern, weil wir durchs Mitteilen Zugang zu unserem unsichtbaren Inneren erhalten. Eine Beziehung ist somit gewissermaßen der „Schleichweg zum Ich", zu sich selbst. Sie macht Selbsterkenntnis möglich, wir werden uns selbst bewusster. Wir sind füreinander Projektionsflächen für Unbewusstes und Unsichtbares. Je näher wir jemandem kommen, umso tiefer sehen wir in uns selbst hinein.

Das Ziel des Lebens ist es, bewusster zu werden. Wir sind zeitlebens in der Lebensschule und verwandeln Unbewusstes in Bewusstsein, durch das, was wir erleben und erfahren. Und dazu sind Kontakte, Beziehungen und Bindungen notwendig.

Wer angreift, will sich verteidigen

Eines der größten Missverständnisse im Zwischenmenschlichen ist, zu glauben, dass andere uns schaden oder verletzen wollen. In Wahrheit sind alle mit sich, ihrem Schutz und ihren eigenen Problemen beschäftigt.

Selbsterhaltungstriebe treiben uns zur Selbstverteidigung um jeden Preis und mit allen Mitteln. So entsteht Streit - dabei haben wir einander wahrscheinlich nur unabsichtlich einen verborgenen, emotionalen Knopf gedrückt, eine Angst oder Unsicherheit ausgelöst, einen wunden Punkt berührt.

Je unsicherer und unbewusster wir sind, desto mehr solcher wunden Punkte gibt es, und umso mehr glauben wir, kämpfen und streiten zu müssen. Wir fühlen uns sofort bedroht, angegriffen, herabgewürdigt, obwohl selten ein Grund dazu besteht. Im Zwischenmenschlichen befinden sich sehr viele im Dauerkriegszustand.

Die Lösung besteht auch hier wiederum darin, zu lernen, nicht mehr instinktiv zu reagieren, wenn jemand unsere „Knöpfe" drückt, unsere wunden Punkte berührt, nicht jedoch darin, emotionalen Berührungen aus dem Weg zu gehen.

Trotz aller Rücksicht und Vorsicht ist es unvermeidbar, dass wir einander im Gespräch oder schon bei der Begegnung, Emotionen auslösen, positive wie negative.

Das soll auch nicht vermieden werden, weil wir sie sonst nicht wahrnehmen könnten. Bewusstsein ist wie gesagt das Ziel, das bewusste Erkennen unserer Emotionen, der unsichtbaren Antriebskräfte, die im Unterbewusstsein förmlich darauf warten, endlich von uns erkannt zu werden. Das Bewusstsein wächst über sie hinaus, ohne sie zu unterdrücken, zu verdrängen oder zu missachten. Sind sie erkannt und integriert, reagieren wir nicht mehr blind aus ihnen heraus.

Gefühle zulassen

Es ist unmöglich, nur positive und erwünschte Gefühle zu haben, weil wir nur zwischen fühlen und nicht fühlen wählen können. Entweder wir lassen alle Gefühle zu und sind deshalb fähig zu lieben oder wir unterdrücken unangenehme Gefühle und fühlen überhaupt nichts mehr - auch keine Liebe. Wir haben die Wahl.

Unterdrückte Gefühle entwickeln im Unterbewusstsein ein Eigenleben. Was wir verdrängen, bleibt nicht einfach unbewusst und weggeräumt, es wächst im Schatten unserer Aufmerksamkeit, mutiert zu richtigen „Dämonen", gegen die wir kämpfen und die uns bedrohen. Es ist viel schwieriger damit umzugehen als mit dem ursprünglichen Gefühl, das wir doch verdrängten, weil wir es unerträglich fanden. Der „Dämon" ist nun erst recht unerträglich.

Die Auflösung kann wie in Märchen nur auf eine Weise erfolgen: Man muss Dämonen ins Gesicht sehen und sie benennen. Sie heißen nicht Rumpelstilzchen, sondern tragen gängigere Namen wie Eifersucht, Neid, Verlustangst und so weiter. Wir müssen also gar nicht weit suchen.

Sobald wir den richtigen Namen wissen, schrumpfen sie auf ihre normale Größe und werden harmlos im Vergleich zu dem, was durch Verdrängung aus ihnen wird.

Gefühle sind wie kleine Kinder

Sie wollen beachtet werden. Ihre Aufgabe ist es, ins Licht, ins Bewusstsein, zu kommen. Gefühle wollen nicht im Dunkeln bleiben. Also verhalten sie sich auffällig, stehen uns im falschen Moment im Weg, zwischen uns und anderen, vergällen uns Unbeschwertheit und Freude, zerstören Freundschaften und Beziehungen, Selbstachtung und Vertrauen und vieles mehr, woran wir festhalten wollen.

Deshalb brauchen wir unbedingt ein Gegenüber, viele Gegenübers, die sie „auslösen", berühren, Menschen, die uns nahe kommen und uns wütend, traurig, froh, neidisch, verliebt, hoffnungsvoll und so weiter machen dürfen. Kurz gesagt: Menschen, die uns bewegen, die diese unbewussten Gefühle in Bewegung und uns dadurch ins Bewusstsein bringen.

Wichtig ist, den Auslöser von Gefühlen nicht mit den Gefühlen selbst zu verwechseln!

Unsere Gefühle sind unsere Gefühle, ob wir sie nun fühlen oder nicht. Jeder kann uns jederzeit jedes Gefühl auslösen, das in uns existiert! Umso mehr jemand, der uns so nahe steht wie ein Partner. Macht uns der Partner wütend, hilft es nichts, ihn als Ventil zu benützen und den Frust an ihm abzulassen. Erstens ist es ungerecht, zweitens finden wir die Ursache für die Wut nur, wenn wir die Verantwortung dafür übernehmen. Mit der Verantwortung geben wir sonst gleichzeitig die Macht über uns ab und fühlen uns dem anderen ausgeliefert.

Dabei kann kein Gefühl, das der andere berührt und bewegt, so schlimm sein, wie verdrängte Gefühle und Emotionen, die nicht fließen. Und was nicht da ist, kann übrigens auch nicht ausgelöst werden. Doch, was da ist und wir noch nicht kennen oder nicht mehr kennen wollen, wird garantiert immer wieder berührt, bis es bewusst geworden ist. Also erlösen wir es besser aus der Unbewusstheit und werden frei davon.

Es fühlt sich im Augenblick unerträglich an, wenn es auftaucht, doch da ist das Schlimmste schon fast überstanden. Wir müssen es nur noch akzeptieren und zulassen, geschehen lassen, dann wird es automatisch verwandelt.

Der Mensch an unserer Seite hat die undankbare Aufgabe, uns die tiefsten Gefühle auszulösen. Das schätzen wir, solange es gute Gefühle sind. Aber, was uns in einer Liebesbeziehung sonst noch alles an Gefühlen und Emotionen ausgelöst wird, ist nicht immer angenehm. Doch es gibt kein Entkommen, denn es sind unsere Gefühle, ob sie uns bewusst sind oder nicht. Sie gehören uns, wir tragen die Verantwortung dafür, weil wir sie selbst produzieren. Wir entscheiden selbst, wann und wie schnell wir uns verletzt, angegriffen oder herabgesetzt fühlen.

Wir funktionieren füreinander wie ein Spiegel

Er zeigt, was wir von uns nicht oder noch nicht sehen können oder wollen.

Da andere ein Spiegel für unser unbewusstes Verhalten sind, muss der Spiegel genau das tun, was wir tun - und unterlassen, was wir nicht tun. Das heißt, gehen wir auf andere zu, kommen sie uns entgegen. Gehen wir auf Distanz, kommt niemand. Der Spiegel zeigt unbestechlich die Wahrheit, er kann nicht lügen. Wir suchen uns instinktiv geeignete Menschen aus, auf die wir unsere Themen projizieren können. Alles Positive, das wir an der Person zu erkennen glauben, wie auch alles Negative, ist unser Eigenes. Es gilt: was trifft, betrifft.

Wir machen uns leicht und gern etwas vor, weil wir unbedingt gut dastehen wollen, nicht nur vor anderen, auch vor uns selbst. Das macht es so schwierig, sich im Spiegel zu erkennen.

Der Spiegel lügt nicht, im Gegensatz zu uns!

Selbsterkenntnis bedingt absolute Ehrlichkeit gegenüber sich selbst und dafür müssen wir den Urtrieb des „gut dastehen Wollens" überwinden. Weil das unangenehm ist, delegieren, respektive projizieren wir unliebsame Themen und behaupten von anderen, sie hätten ein bestimmtes Problem. Nur handelt es sich eben meistens um eine Projektion. Stellen wir uns in Bezug zu dem, was wir zu sehen glauben, erhalten wir die Wahrheit förmlich auf dem Silbertablett serviert.

Wahrscheinlich haben einige Mitspieler in unserem Lebensstück tatsächlich das gleiche Thema, denn gleiche Schwingung zieht sich an. Das entledigt uns trotzdem nicht der Aufgabe, unser Thema zu erlösen - bei uns, nicht beim anderen! Weder Missachtung, Verleugnung, Verdrängung noch Projektion bringen es zum Verschwinden, wir begegnen einem Thema so lange, bis wir es erkennen.

„Arbeiten an der Beziehung" heißt also, seine eigenen unerlösten Themen zu erkennen und damit aufzulösen. Und nicht, dem anderen „am Zeug zu flicken". Wichtiger als die Wahrheit schon gefunden zu haben, ist die Bereitschaft, überhaupt in uns selbst nach der Wahrheit zu suchen. Allein dadurch entwickeln wir uns schon weiter.

Beziehungen sind Hilfsmittel zur Bewusstseinsentwicklung. Es ist ein dynamischer Weg ins eigene unbewusste Innere, den wir dank Beziehungen und Bindungen gehen können.

 

copyright by: Tina Peel


Liebe ist ein Mysterium...!

 

 

 Liebe hat nichts mit körperlicher Attraktivität, nichts mit inspirierenden Gesprächen, nichts mit dem gleichen Bildungsstand oder ähnlichen beruflichen Interessen zu tun, Liebe wird nicht aus Authentizität geboren, einem gemeinsamen Kinderwunsch oder einem ähnlichen Lebensstil. Sie entsteht nicht, weil zwei das gleiche Sofa cool finden und auch nicht weil sie sich gegenseitig respektieren.

Liebe interessiert sich nicht für meine politische Einstellung oder Deinen Humor. Liebe hat nichts mit sexuellen Vorlieben zu tun, die beide teilen, sie wird auch nicht tiefer, nur weil wir "ich liebe Dich" sagen.

Liebe "parshipt" nicht. Liebe entzieht sich jedem Versuch, sie erklären oder begründen zu wollen.

Sie ist und bleibt ein Mysterium. Sie ist an keine äußere Form und an keine weltliche Bedingung gebunden. Wenn sie es will schickt sie Dir einen Menschen, der den heiligsten Raum in Dir berührt, einen Menschen der möglicherweise nicht mit Deiner irdischen Idee von Liebe kompatibel ist.

Du kannst versuchen Dich dagegen zu wehren und stattdessen mit Deiner Liste von dos' and don'ts herumlaufen. Du wirst Menschen anziehen, die all die Eigenschaften aufweisen, die Dir so wertvoll erscheinen, aber betreten sie auch diesen einen Raum in Dir?

In diesem Raum gibt es nichts anderes als ein alles umfassendes bedingungsloses Einverständnis.

 

Ein felsenfestes JA.

 

Liebe ist nicht verhandelbar.

 

Liebe ist und bleibt ein Mysterium.

 

copyright by: Andrea Stern

 


 

Dankbarkeit...!

 

Erkenne,

dass nichts in deinem Leben selbstverständlich ist!

Wer alles für selbstverständlich erachtet,

findet nie den Weg zur wahren Dankbarkeit.

Sehr schnell erscheint alles wert- und sinnlos.

 

Dankbarkeit ist ein Bewusstseinszustand,

der dir Gelassenheit, Glück und inneren Frieden bringt.

Sie steigert dein Wohlbefinden in allen Bereichen,

indem du deine Aufmerksamkeit

auf das Positive im Leben lenkst.

 

Menschen, die ihr Leben gesünder und glücklicher leben

haben oftmals nicht mehr als andere Menschen,

sondern sie sind einfach dankbar für das,

was sie bereits haben,

ohne gleich wieder sich darauf zu fokussieren

was als nächstes fehlt, um glücklich zu sein.

 

Je bewusster und reifer du wirst,

desto weniger erscheint dir etwas im Leben als selbstverständlich -

und umso größer sind die Segnungen in deinem

täglichen Leben.

Du lernst, die kleinen Dinge des Lebens wahrzunehmen

und sie zu würdigen.

Du weißt dann, dass das Glück im Detail liegt.

 

Dankbarkeit für das Geschenk des Lebens

ist eine Liebeserklärung an das Leben.

Nur ein dankbares Herz

zieht wahre Wunder in das eigene Leben.

Es erwartet nichts

und wird dafür reichlich beschenkt.

 

Wann hast du das letzte Mal bewusst DANKE gesagt?

 

copyright by: Güler Temiz